SoVD Sachsen

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Landesverbandstag

10.05.2007

Hier die Beschreibung des Bildes

v.l.o.n.r.u. Hannelore Dmmig, Ingeborg Saffe, Adolf Bauer, Helga Becker, Christine Hauk, Helmut Grabowski, Dietrich Whlmann, Wolfgang Winkler, Renate Schtz, Annelie Schulz, Steffi Lehmann, Chrisine Rlke, Siegried Gener, Irmgard Uebermuth, Brigitte Fiech

Der Landesverband Sachsen führte am Donnerstag, dem 10.05.2007 seinen 5. Landesverbandstag in der Landeshauptstadt Dresden durch. Geladen hatte der Landesverband die Delegierten der Kreisverbände in die Räumlichkeiten der Brauerei am Waldschlösschen. Dort wurde von den Delegierten ein neuer Landesvorstand gewählt.

Als Gäste konnten der Präsident des SoVD Herr Adolf Bauer, die Bundesschatzmeisterin Frau Ingeborg Saffe, der Präsident des Sächsischen Landesamts für Familie und Soziales Herr Dr. Wolfgang Reiß und Herr Wolfgang Mitteldorf von der Hamburg-Mannheimer/Regionaldirektion Dresden begrüßt werden. In seiner Grußansprache zog der Präsident Bilanz zu 90 Jahren SoVD, ging dabei auf die Verdienste der Gründungsväter des Verbands ein und widmete sich den Schwierigkeiten der kleineren Landesverbände. Präsident Bauer machte deutlich, dass der Begriff Sozialstaat in der Bundesrepublik nicht nur ein Begriff sei, der im Grundgesetzt verankert ist, sondern durch verantwortungsvolles Handeln der Wirtschaft und Politik gewahrt und weiterentwickelt werden muss. Er führte aus, dass seit der Regierung Schmidt durch jede weitere Regierung Einschnitte in den Sozialversicherungssystemen erfolgten. Mit der Verabschiedung des Gesetzes zur Einführung der Rente mit 67 Jahren und damit zugleich der Einführung des § 100 Abs. 4 SGB IV durch die große Koalition, wurde der Verwaltung die Möglichkeit geschaffen, sich über den Grundsatz des rechtmäßigen Handelns hinwegzusetzen. Diese Maßnahmen und die Verabschiedung aus dem System der paritätischen Verteilung der Kosten in der gesetzlichen Krankenversicherung zeigen, dass sich der Spruch „Geiz ist geil.“ in der Politik etabliert hat. Wer krank, über 50 Jahre alt und arbeitslos ist, ist selbst schuld.

 

In seinem Bericht ging der amtierende 1. Landesvorsitzende Herr Siegfried Geßner auf die zurückliegende Amtszeit ein und dankte allen Vorstandsmitgliedern. Er sprach vor allem den ehrenamtlich tätigen Mitgliedern in den Gliederungen für die Mühe und das Engagement, dass diese in ihrer Freizeit für den Verband aufbringen, dank aus. Von den Delegierten wurde der alte Vorstand entlastet.

 

Herr Geßner stellte sich für die kommenden 4 Jahre als Kandidat für den Landesvorsitz zur Wahl und wurde einstimmig in das Amt des neuen 1. Landesvorsitzenden wiedergewählt. In weitere Funktionen wählten die Delegierten Frau Christine Hauk, Herrn Helmut Grabowski (beide 2.Vorsitzende), Herrn Dietrich Wöhlmann (Landesschatzmeister), Frau Annelie Schulz (Frauensprecherin), Frau Irmgard Uebermuth (Schriftführerin) und weitere 5 Beisitzer/innen (Frau Brigitte Fiech, Frau Helga Becker, Frau Sigrid Werner, Frau Antje Winkler-Hellwig, Herr Wolfgang Winkler) in den Landesvorstand.

 

Der alte und neue Landesvorsitzende erklärte nach der Wahl, dass sich der Landesverband gegen die Bestrebungen des Sozialabbaus der Politik und Wirtschaft wenden und für den Sozialstaat weiter einsetzen und stark machen wird. Er freue sich das Amt weiter ausüben zu dürfen.

 

 




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